Norwegens neue Küstenwache für arktische Gewässer


Das norwegische Verteidigungsministerium hat am Montag einen Vertrag mit der Werft von VARD Langsten über den Bau der drei eisklassifizierten Küstenwachen unterzeichnet. Der Vertrag hat einen Wert von 5,2 Milliarden Kronen (552 Millionen Euro).

Die Schiffe sind speziell für den Einsatz in anspruchsvollen Arktis-Gebieten ausgelegt, können aber auch bei allen Wetter- und Seegangsbedingungen weltweit eingesetzt werden. Schlüsselwörter sind starke Seekapazitäten, Ferntransits, Such- und Rettungseinsätze, Überwachung und Ölgewinnung.

Für Norwegen sind diese Fähigkeiten in einer Zeit wichtig, in der die Küstenwache mehr Wasser für die Patrouille bekommt, während das Meereis in der Arktis in der nördlichen Barentssee und im Arktischen Ozean nördlich von Spitzbergen zusammenbricht.

Die Lieferungen sollen Anfang 2022, 2023 und 2024 erfolgen und die drei Schiffe sollen die derzeitigen Schiffe der Nordkapp-Küstenwache «KV Nordkapp», «KV Senja» und «KV Andenes» ersetzen.

In der Länge wird nur der neue Eisbrecher der kanadischen Küstenwache «Johan G. Diegenbaker» (der 2021 geliefert werden soll) größer sein als alle Küstenwache-Schiffe aller arktischen Küstenstaaten.

VARD Langsten Hof ist der gleiche Hof, der Norwegens derzeit größtes Küstenwache-Schiff «KV Svalbard» gebaut hat.

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